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Fallbeispiele Olympos
Legasthenie, Konzentrationsschwierigkeiten in der Schule
(Knabe 10 Jahre)
Knabe: "Mit den Buchstaben schreiben gab ich mir viel Mühe. Am meisten ist mir das Wort Holz geblieben. Das Z konnte ich mir allgemein am schlechtesten merken. Das Z habe ich nun so gut eingeprägt, dass ich keine Schwierigkeiten mehr habe bei diesem Buchstaben. Auch die anderen Buchstaben konnte ich mir irgendwann von alleine einprägen. Ich weiss nicht mehr wie, es kam einfach plötzlich.
Das Buch genoss ich. Die Geschichte war wirkend auf mich. Sie war lustig, denn es gab Szenen darin, dich ich mir gar nicht vorstellen konnte.
Im Schwimmbad machte ich kleine Etappen. Zuerst vom Rand, dann vom Böckli. Erst Monate später kam der grosse Moment, als es der richtige Zeitpunkt war. Ich hatte den Mut. Ich nahm ein wenig Anlauf und im ersten Augenblick, als ich eine halbe Sekunde flog, hatte ich fast Blut geschwitzt. Dann wollte ich mehr und mehr und immer mehr!
Ich machte riesige Fortschritte, die Schraube vom Sprungbrett und sogar den Kopfsprung vom 1 Meter. 1 Jahr später sprang ich zum ersten mal vom 3 Meter! Das nächste Jahr springe ich vom 5 Meter!
Mutter: Mein Sohn zeigte bei der Aufgabe mit den Buchstaben zuerst Widerstand. Trotzdem hat er sie erfüllt. Danach war er sehr erleichtert, die Aufgabe erledigt zu haben.
Die schulische Situation hat sich entspannt, er geht lieber zur Schule. Seine Leistungen sind besser geworden, seine Heftführung viel sauberer. Er freut sich mehr am Lernen und erzählt zu Hause bin und wieder vom Unterricht was früher nicht der Fall war. Kurz nach dem beenden des Olymposprogrammes hat er aufgehört verdrehte Buchstaben zu schreiben. Ebenfalls hat er seinen Platz im Kreis seiner Kollegen gefunden. Im Kung Fu macht er die Übungen nun sehr präzise. Bei der Prüfung konnte er sich gut 2 Stunden konzentrieren. Er hat allgemein mehr Selbstvertrauen gewonnen und ist entspannter.
Frau 30 Jahre, unzufrieden mit momentaner Situation
Ich bekam die Aufgabe einige Stelleninserate in der Wochenzeitung nach meinen Bedürfnissen und Wünschen abzuändern und aufzuhängen.
Nun nach 6 Wochen weiss ich plötzlich was ich will. Ich mache einiges mehr ohne schlechtes Gewissen und Angst davor: " Was denkt der andere"? Ich fühle mich viel freier und entscheidungsfreudiger. Ich kann auch einfacher " Nein" sagen, wenn ich etwas nicht gut finde. Ich habe nun eine Anstellung gefunden die genau meinen Bedürfnissen entspricht.
Danke. Ich fühle mich einfach besser!
Mann 42 Jahre
Zwei Pudding soll ich kochen. Der erste ein Vanillepudding mit Erdbeeren und Rahm. Der zweite Pudding soll einer sein, den ich mir selber ausdenke, ganz nach meinem Belieben und meinen Ideen. Meiner Phantasie freien Lauf lassen.Das kreieren hat mir gefallen, ich habe alles feine Zutaten gewählt unter anderem Zartbitterschokolade und Orangendinkelkeksen.
Dann abwechslungsweise von jedem einen Löffel essen, bis ich genug habe, und dann noch weiter essen bis ich nicht mehr kann. Okay, das habe ich gemacht, mir war danach ziemlich übel!
Nach einigen Wochen spürte ich, wie mein Selbstvertrauen stabiler geworden ist. Meine Angst, nicht gut genug zu sein und zuwenig zu tun, weicht immer mehr meiner konsequenten Haltung, das zu tun was ich muss und für richtig halte. Ich mache seither mehr Dinge die mir gut tun, wodurch ich mich gesamthaft besser fühle.